Wir alle wünschen uns, dass es unseren Pferden gut geht.

Wir machen uns Gedanken um die Art der Haltung, um die Qualität des Futters, um die Hufpflege. Wenig Gedanken machen wir uns jedoch oft darum, was unsere Pferde für Bewegungsabläufe zeigen. Was bedeutet eigentlich ein aktives Hinterbein? Wie ist das mit den verschiedenen Phasen und vielleicht auch den Phasenverschiebungen in allen drei Gangarten? Wie sieht denn überhaupt ein gesundes Bewegungsmuster aus?

Eine Bewegungsanalyse kann hier oft sehr hilfreich sein.

Für mich ist es wichtig, dass jeder Mensch, der mit Pferden zu tun hat, sehen lernt, was gesunde oder ungesunde Bewegungsmuster bei einem Pferd sind. In den unterschiedlichen Reitweisen und Bodentrainings wird dem Menschen selten ein Verständnis für Bewegungsabläufe vermittelt. Es geht hierbei nicht nur darum theoretisches Wissen anzuhäufen, sonder auch darum ein Auge und ein Gefühl für Bewegung zu entwickeln.

Was sehe ich, wenn ich mein Pferd frei laufend beobachte? Was macht das Becken? Rotiert die Wirbelsäule? Wohin zielt die Kraft des abfußenden Hinterbeins? Was machen die Vorderbeine? Vergrößern sie „nur“ den Abstand zwischen Rumpf und Boden oder müssen die Vorderbeine den Rumpf nach vorne ziehen?

Wenn ich als Mensch gelernt habe, gesunde und ungesunde Bewegungsmuster zu erkennen, wenn ich sehe, wo es bei meinem Pferd hängt, habe ich ganz andere Möglichkeiten gezielt meinem Pferd zu helfen, sich gesund zu bewegen. Gesunde Bewegungsmuster etablieren kann ich sowohl vom Boden aus, zB. an derLonge oder aus dem Sattel, aber wenn mir gar nicht klar ist, wo es bei meinem Pferd „hängt“ habe ich auch keine Möglichkeit genau dort einzuwirken.

Es ist in meinen Augen auch immer hilfreich, mir anzuschauen, wie sich die Bewegung des Pferdes verändert, wenn es einen Reiter trägt. Manch pathologisches Bewegungsmuster löse ich als Reiter tatsächlich erst aus, dh. hier ist die erste und einfachste Möglichkeit etwas an meinem Sitz zu verändern, um dem Pferd gesündere Bewegungsabläufe möglich zu machen.

Gibt es bei einem Pferd bestehende Blockaden, kann die Akupunktur oder die verschieden Formen der Osteopathie oder des energetischen Heilens helfen. Bei all den verschiedenen Therapiemöglichkeiten geht es darum, Blockaden zu lösen, Muskulatur ins Gleichgewicht zu bringen und so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Wir Menschen in der westlichen Welt beschäftigen uns häufig erst mit Gesundheit, wenn sie nicht mehr da ist, dh. wenn wir oder unser Pferd krank sind. Ich würde mir wünschen, dass wir uns da dem alten China annähern: Im alten China hatte jeder seinen Leibarzt, der dafür Sorge tragen sollte, dass man gesund bleibt und der gefeuert wurde, wenn man krank wurde.

Seien wir, jeder einzelne von uns, der Leibarzt für das eigene Pferd:-))))

 

Ich biete sowohl die Möglichkeit an, dass ich zu Ihnen komme und wir uns Ihr Pferd gemeinsam vor Ort anschauen und ein Konzept entwickeln, wie wir Ihrem Pferd helfen können, ein gesundes Bewegungsbild zu entwickeln.

Zum anderen biete ich Seminare an, wie zB. den Kurs  „Ansicht, Einsicht und Erkenntnis“ oder das Seminar „Das Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde,,,“

Ab einer Teilnehmerzahl von 4 besteht auch die Option, dass ich zu Ihnen komme und wir ein Seminar Ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechend gestalten.